Solidaritätsdemonstration mit den Betroffenen von staatlicher Repression

Aufruf zur Solidaritätsdemonstration mit den Betroffenen von staatlicher Repression in Würzburg
am 25. April 2015. Beginn: 14 Uhr Bahnhofsvorplatz

 
Viel ist passiert in den letzten Monaten in Würzburg. So demonstrierten wir gemeinsam vergangenen Oktober bei einer Nachttanzdemo für das Recht auf eine Stadt für alle. Gemeinsam stellen wir uns auch seit Dezember kontinuierlich jede Woche den rassistischen Hetzern des Pegida-Ablegers „Wügida“ in den Weg und machen es ihnen so ungemütlich wie möglich. Weiterhin protestierten einige Antimilitarist*innen auf der Jobmesse der Universität gegen einen Stand der Bundeswehr.

 
Doch die Antwort des Staates auf unsere Aktivitäten ließ nicht lange auf sich warten und wir sehen uns mit einer Welle an Repression konfrontiert. Die Staatsanwaltschaft Würzburg verschickte zahlreiche Strafbefehle und es wird zu mehreren Gerichtsverhandlungen vor dem Amtsgericht Würzburg kommen. Dass die Verfolgung und Kriminalisierung von antifaschistischem Engagement politisch motiviert ist, lässt sich nicht von der Hand weisen. Während der Staatsschutz Anquatschversuche tätigt, das USK Rassist*innen den Weg freiprügelt, die Polizei Nazischläger nicht verfolgt, verliert sich die Staatsanwaltschaft Würzburg in übersteigerten Verfolgungsdrang gegen aktive Antifaschist*innen.

 
All dies ist jedoch nicht verwunderlich, da die Rolle der Justiz in einer kapitalistischen Gesellschaft darin besteht, die ungerechten Macht- und Eigentumsverhältnisse zu verteidigen, welche wir jeden Tag aufs Neue in Frage stellen. Diese Angriffe auf unseren gelebten und legitimen Antifaschismus sind daher keine Einzelschicksale, sondern betreffen uns alle! Und genau deshalb ist es wichtig ihnen unsere Solidarität und Entschlossenheit entgegenzusetzen!

 
Lasst uns am 25. April in Würzburg auf die Straßen gehen und Solidarität mit den Angeklagten zeigen! Betroffen sind einige, gemeint sind wir alle!

 

Feuer und Flamme der Repression!

Wird Würzburg das neue Wunsiedel?

Wird Würzburg das neue Wunsiedel?

 

Man könnte fast den Eindruck haben, denn rechte Events häufen sich hier derzeit.

Die rassistische Bewegung Wügida hetzt hier seit Monaten.

Vom 12.-15. März findet dann im Congress-Centrum die reaktionäre Veranstaltung „Treffpunkt Weltkirche“ statt. Organisiert und ausgerichtet wird der Kongress von dem ultra-konservativen Verein „Kirche in Not“. Gastrednerin ist, neben anderen unappetitlichen Gestalten, die bekannte Antifeministin und homophobe Aktivistin Gabriele Kuby.

Um dem Ganzen die sprichwörtliche Krone aufzusetzen, planen auch noch Nazischweine der NPD und Kameradschaft Unterfranken am 15. März um 16 Uhr einen sogenannten Gedenkmarsch anlässlich des 70. Jahrestags der Bombardierung Würzburgs.

 

Wir sagen es reicht! Rechte Aktivitäten müssen entschlossen benannt und bekämpft werden!

Egal ob Wügida, Rechtsklerikale oder Nazis; rechten Hetzern gilt es konsequent entgegen zu treten!

 

Termine:

– 12.-15. März Reaktionärer „Kirche in Not“-Kongress im Congress-Centrum

 

– 13. März 1300 Uhr Kundgebung „Rechten Tendenzen entgegenwirken“ Innenstadt gegenüber Neumuenster

 

– 14. März 1400 Uhr Demo „Würzburg ist bunt“ Start: Hauptbahnhof

https://www.facebook.com/pages/Würzburg-ist-bunt/1513495478925295

 

– 15. März 1600 Uhr Nazis blockieren!